Kölner Haie gewinnen direktes Duell gegen Schwenningen
Die Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) neigt sich
allmählich dem Ende zu und die Kölner Haie befinden sich weiterhin mitten im
Kampf um die Playoffs. Am Donnerstagabend empfingen sie die Schwenninger Wild
Wings in einem richtungsweisenden Duell und schlussendlich konnte sich die
Mannschaft von Cheftrainer Peter Draisaitl mit 2:1 durchsetzen.
Bereits in der ersten Spielminute setzten Shawn Lalonde und
Dominik Bohac mit einem Faustkampf ein erstes Zeichen und zeigten, worum es in
dieser Begegnung ging. Die Kölner Haie waren von Beginn an die bessere
Mannschaft und sie gingen schon nach drei Minuten in Führung. Der KEC ließ den
Puck gut durch die Offensivzone laufen und nach einem Querpass von Moritz
Müller beförderte Pascal Zerressen die Scheibe von der blauen Linie zum Tor, wo
Kai Hospelt noch entscheidend abfälschte. Der Puck rutschte durch die Beine von
Dustin Strahlmeier hindurch ins Netz. Im ersten Drittel blieben die Domstädter
das aktivere Team und kurz vor der ersten Pause bauten sie die Führung mit
einer guten Kombination aus. An der blauen Linie steckte Bill Thomas auf Felix
Schütz ab, der umgehend für Ryan Jones vorlegte. Der Kanadier behauptete sich
gegen seinen Gegenspieler und traf mit der Rückhand entgegen der Laufrichtung
von Goalie Dustin Strahlmeier ins lange Eck. Die Gäste gaben sich aber noch
nicht geschlagen und kamen besser aus der Kabine zurück in den Mittelabschnitt.
In der 28.Minute erzielten die Wild Wings dann auch den durchaus verdienten
Anschlusstreffer, als Gustaf Wesslau einen Schuss von Mirko Höfflin, den Stefano
Giliati abfälschte, noch abwehren konnte, aber das Hartgummi daraufhin aber gegen
den Schlittschuh des Schwenningers prallte und ins Kölner Gehäuse gelenkt
wurde. Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten blieb es auch über das
Schlussdrittel hinaus bei einem 2:1 für die Kölner Haie, was somit auch das
Endresultat sein sollte.
Durch den Sieg klettern die Kölner Haie auf den
6.Tabellenplatz und befinden sich nach 43 Spielen auf einem direkten Playoff-Platz.
Am kommenden Sonntag empfängt der KEC die Eisbären Berlin.
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